Sonntag , 25 September 2022


Systeme mit Momentum.

Der (Software-) Produktmanager als Innovator …

… Kommunikator und Wissenskatalysator. Agieren statt reagieren: Mit bewährten Methoden von der Idee zum Erfolg.

Die Besten gewinnen mit neuen Produkten.

Vom Umsatz- und Ertragspotenzial neuer Produkte und Dienstleistungen hängt es ab, ob ein Unternehmen wachsen kann oder untergeht. In einem Markt, in dem sich die Geschwindigkeit des Wandels ständig erhöht und die Lebenszyklen von Produkten immer kürzer werden, ist das heute Erreichte morgen schon veraltet.

Hinzu kommt die aktuelle Kaufzurückhaltung. Wobei der Großteil der Zielgruppe durchaus noch über eine ausreichende Kaufkraft verfügt. Oft bedeutet dies nur, dass der Nachfrage kein wirklich ausreichend attraktives Angebot gegenüber steht.

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Professionelles Produktmanagement

Erfolgreiche Unternehmen haben es daher längst erkannt: Erfolg in der Software- und IT-Branche steht und fällt mit einem professionellen Produktmanagement. Gutes Produktmanagement schafft Innovationen und neue Märkte, reduziert Kosten, optimiert den Produktlebenszyklus und folgt den Wünschen und Anforderungen der Kunden. Als Unternehmer im Unternehmen ist der erfolgreiche Produktmanager „über“ Entwicklung, Vertrieb und Marketing positioniert.

Professionelles Produktmanagement hilft dabei, die „kritischen Erfolgsfaktoren“ zu erkennen. Mit einer ausgewogenen Planung und konsequenter Umsetzung strategischer Projekte, trägt es entscheidend zum anhaltenden Geschäftserfolg bei.

Wissen muss gemanagt werden

Am Anfang steht immer eine Idee. Deshalb gehört die Sammlung und Generierung von Ideen für neue oder verbesserte Produkte zu den Basisarbeiten des Produktmanager. Er macht sich zum Ansprechpartner aller innovativen Ideen, sowohl von innen als auch von außen. Er wird somit zum entscheidenden Wissensträger.

In einem effektiven Dialog bringt er nun als Kommunikator und Katalysator alle Entscheidungsebenen – Geschäftsleitung, Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Service und Controlling – zusammen. In der Folge bündelt er Ideen, setzt Prozesse in Gang, wickelt komplexe Projekte ab, baut Netzwerke auf und schmiedet strategische Allianzen.

Der ganzheitliche Innovationsprozess

Methodisch kann sich hier der Produktmanager zum Beispiel des Stage-Gate-Systems von Robert G. Cooper bedienen. Die Hauptziele sind dabei die Qualität der Durchführung zu erhöhen, das Risiko von Fehlschlägen durch scharfe Abbruchkriterien frühzeitig zu mindern, um damit eine schärfere Fokussierung und Prioritätensetzung zu erreichen. Sowie mit einem bereichsübergreifenden Team, ausgeprägter Marktorientierung und paralleler Prozessabwicklung, Innovationen mit wirklichen Wettbewerbsvorteilen zu entwickeln.

Innovation erfolgt in der Regel unter erheblichen Unsicherheiten bezüglich Technologie, Markt, Rahmenbedingungen, Infrastruktur und Wettbewerb. Mit geeigneten Verfahren ist zu klären, ob die Kundenanforderungen und Produkteigenschaften zusammenpassen. Sprich, trifft die Neuerung wirklich das aktuell dringendste Kundenbedürfnis und besteht dazu ein ausreichendes Marktpotenzial.

Des Weiteren ist frühzeitig die technische Machbarkeit und Konkurrenzfähigkeit zu prüfen. Bietet die Innovation wirklich einen überragenden Mehrwert für den Kunden und lassen sich diese Vorteile auch klar und überzeugend vermitteln?

Nach innen gerichtet ist zu überlegen, ob die geplante Innovation überhaupt zu den Unternehmenszielen Vision, Mission und Strategie passt und auch entsprechendes Know-how und Kernkompetenzen vorhanden sind, um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten.

Und nicht zuletzt ist die Innovation insgesamt überhaupt wirtschaftlich? Rechtfertigen die Erfolgsaussichten, der Return on Investment, den Aufwand und ist das Unternehmen dafür kapitalstark genug, um die Finanzierung zu sichern?

Eine ausgeprägte Marktorientierung erhöht die Erfolgschancen.

Einen Leitfaden für die strikte Marktorientierung kann die Engpass-Konzentrierte Strategie (EKS®) nach Wolfgang Mewes geben. Aufbauend auf die vier Grundprinzipien: Konzentration statt Verzettelung, Zielen auf den wirkungsvollsten Punkt, Ermittlung des Minimumfaktors und Nutzenmaximierung erhalten Sie ein erprobtes Set von Entscheidungshilfen.

Analyse der Ist-Situation und der speziellen Stärken. Gewinnen Sie einen Überblick über Ihr persönliches Leistungspotential und das Ihres Unternehmens und – was das Wichtigste ist – ermitteln Sie, was diese Stärken im Vergleich zu denen von Mitwettbewerbern wert sind.

Analyse des erfolgversprechendsten Spezialgebietes. Die ausgefallenste Leistung ist keinen Pfifferling wert, wenn sich nicht irgend jemand findet, der für diese Leistung zu zahlen bereit ist. Suchen und finden Sie das Spezialgebiet, auf dem Sie das, was Sie oder Ihre Unternehmen am besten können, am gewinnbringendsten für andere (und damit letztlich für Sie selbst) einsetzen können. Hier legen Sie den Grundstein für Ihren Erfolg.

Suche nach der erfolgversprechendsten Zielgruppe. Für jedes Spezialgebiet gibt es unendlich viele verschiedene Zielgruppen mit sehr unterschiedlichen Wünschen, Problemen und Bedürfnissen. In dieser Phase machen Sie nun einen ganz entscheidenden strategischen Schritt: Sie finden heraus, welche Zielgruppe Ihre Leistung am dringendsten braucht und bei welcher sich die größten Erfolgschancen ergeben.

Analyse des von der Zielgruppe am brennendsten empfundenen Problems. In diesem Strategie-Schritt nähern Sie sich nun der Aufgabe, den sogenannten zwingenden Nutzen zu entwickeln – das heißt eine Leistung, die Ihre Zielgruppe annehmen muss, um selbst erfolgreich oder konkurrenzfähig zu sein. Je klarer Sie Ihre Zielgruppe mit allen ihren Eigenschaften und Wünschen vor sich sehen, desto leichter können Sie deren brennendste Probleme erkennen.

Innovationsstrategie. In der Innovationsstrategie geht es nun um diejenige Problemlösung, die Sie in den Augen Ihrer Zielgruppe zur Nummer 1 macht und die Ihnen den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung vor den Konkurrenten verschafft.

Ein strategischer Vertrieb unterstützt den Produktmanager

Der Vertrieb unterstützt den Produktmanager beim recherchieren von Informationen, beobachten der Märkte und Mitwettbewerber. In Abstimmung mit dem Vertrieb gehen Produktmanager auch aktiv auf ausgewählte Kunden zu, um deren zukünftige Wünsche, Anregungen und Bedarfe zu ermitteln.

Dazu müssen beide Insider ihrer Zielgruppe sein. Das heißt sie müssen alle Marktpartner und deren Anforderungen und Abhängigkeiten des Geschäftsfeldes genau kennen. Nur so ist es ihnen möglich, zentrale Engpässe und somit Absatzchancen heute und in Zukunft zu erkennen.

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