Sonntag , 22 Mai 2022


Systeme mit Momentum.

Teile und herrsche: Innovationen im eCommerce

Die Internationalen Raumstation ISS gibt eine Blaupause moderner eCommerce Plattformen.

Es zeichnet sich eine technologische Trendwende bei der Entwicklung zukunftsfähiger Plattformen für den Online-Handel ab. Alte, monolithische eCommerce Lösungen werden von hochflexiblen Integrationssystemen abgelöst.

ISS-Internationale-Raumstation
Foto: NASA – Lizenziert unter Public Domain über Wikimedia Commons.

Die Architektur der Internationalen Raumstation ISS macht es vor: Viele Nationen entwickeln unterschiedliche Funktionsmodule und letztendlich fügt sich alles zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem.

Das Prinzip der komponentenbasierten Softwareentwicklung ist in der Informatik seit langem bekannt. Logisch zusammengehörige Funktionen werden in Softwaremodulen gekapselt. Diese sind nicht fest verdrahtet, sondern kommunizieren über standardisierte Schnittstellen. Dieses Prinzip gilt es, im eCommerce über die Grenzen einzelner Anwendungen hinweg zu erweitern. Warenwirtschaft, Middleware und Frontend System bilden keinen monolithischen Block mehr, sondern kommunizieren über intelligente Webservices auf Basis des Datenformats XML. Ergänzt durch eine Plugin-Technologie entsteht so ein hochflexibles eCommerce-Ökosystem.

Beispiel Zalando: schon vor Jahren wechselten sie vom Standard-Shop-System Magento auf eine hochspezialisierte Eigenentwicklung. Otto wiederum geht mit seiner neu entwickelten Plattform Lhotse in die Breite. Die »leichtgewichtige« Softwarearchitektur ermöglicht den schnellen und flexiblen Start dutzender Nischenshops. Mit dem Projekt Collins und der neu entwickelten Plattform aboutyou.de geht man sogar noch einen Schritt weiter. Hier können externe Entwickler eigene Plugins schreiben, um damit neue Erlebniswelten aufzubauen. Mit viel Kreativität entsteht vielleicht ein komplett neues eCommerce Ökosystem.

Der gesamte Expertenbeitrag ist erschienen auf ChannelPartner.de

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